Pressemitteilung

29.04.08

Tag der Arbeit am 1. Mai - Maiaufruf von Arbeitsministerin Stewens: Aufschwung, Wachstum und neue Arbeitsplätze im Freistaat - alle Regionen Bayerns erfasst - für branchenspezifische Mindestlöhne aufgeschlossen

Tag der Arbeit am 1. Mai

Maiaufruf von Arbeitsministerin Stewens: Aufschwung, Wachstum und neue Arbeitsplätze im Freistaat - alle Regionen Bayerns erfasst - für branchenspezifische Mindestlöhne aufgeschlossen

"Der bayerische Arbeitsmarkt steht voll im Zeichen von Aufschwung, Wachstum und neuen Arbeitsplätzen. Die Zahl der Erwerbstätigen hat in Bayern im Jahr 2007 mit rund 6,54 Millionen Menschen ein Rekordniveau erreicht. Binnen Jahresfrist waren 115.000 mehr Menschen erwerbstätig. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen stark gesunken. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent im Jahresdurchschnitt 2007 steht Bayern im Länderranking mit am besten da. Bereits seit 30 Jahren liegt die bayerische Quote unter dem Bundesdurchschnitt", schrieb Bayerns Arbeitsministerin Christa Stewens in ihrem traditionellen Maiaufruf zum diesjährigen Tag der Arbeit am kommenden Donnerstag, 1. Mai.

Besonders freute sich die Ministerin, dass die Arbeitslosigkeit gleichmäßig in allen Regionen Bayerns zurückgehe. "Das Nord-Süd Gefälle verringert sich zunehmend. Eine erfreulichere Bilanz lässt sich kaum ziehen, zumal sich der positive Trend fortsetzt: Die konjunkturellen Aufschwungkräfte sind nach wie vor kräftig - gerade in Bayern. Auch die gerade veröffentlichte Frühjahrsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute lässt mich positiv in die Zukunft blicken. Die bayernweite Arbeitslosenquote könnte noch in diesem Jahr eine Drei vor dem Komma haben", betonte Stewens.

Eine qualifizierte Ausbildung sichert nach den Worten der Ministerin einen guten Einstieg in das Berufsleben und ist zugleich der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. "Wir bekennen uns klar zum Weg des bewährten dualen Ausbildungssystems, den 60 Prozent der Jugendlichen einschlagen. Auch bei Unternehmen steht die duale Ausbildung hoch im Kurs, so werden für rund zwei Drittel der offenen Stellen Beschäftigte mit Berufsausbildung gesucht. In Zusammenarbeit mit den Partnern im Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs ist es auch 2007 gelungen, jedem gemeldeten ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen in Bayern einen betrieblichen Ausbildungsplatz oder ein anderes Qualifizierungsangebot zur Verfügung zu stellen. Dieses erfreuliche Ergebnis ist auch unserem Programm 'Fit for Work' zu verdanken, mit dem wir seit 2004 nahezu 15.000 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen haben", so die Ministerin.

Für branchenspezifische Mindestlöhne zeigte sich Stewens in ihrem Aufruf aufgeschlossen: "Ich nehme die Sorgen und Nöte der Menschen sehr ernst: Erwerbstätige müssen angemessen entlohnt werden. Hier stehen gerade die Tarifpartner in der Verantwortung. In Wirtschaftszweigen, die nur eine sehr geringe Tarifbindung aufweisen, können branchenspezifische Mindestlöhne sinnvoll sein. Einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn halte ich dagegen für völlig verfehlt und kontraproduktiv."

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