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Pressemitteilung
Ausstellung "Vom Leben berührt - Schwangerenberatung in Bayern" - Familienstaatssekretärin Huml eröffnet Wanderausstellung in Erding - Leitgedanke ist Schutz des ungeborenen Lebens - Schwangerenberatungsstellen bieten ...
Ausstellung "Vom Leben berührt - Schwangerenberatung in Bayern"
Familienstaatssekretärin Huml eröffnet Wanderausstellung in Erding - Leitgedanke ist Schutz des ungeborenen Lebens - Schwangerenberatungsstellen bieten flächendeckend Beratung und Hilfe
"Die Ausstellung will zu einer Auseinandersetzung mit dem werdenden Leben und dem Wert des Lebens anregen. Leitgedanke ist der Schutz des ungeborenen Lebens - dies gilt für die Ausstellung, aber auch für die Schwangerenberatung in Bayern insgesamt. Die Ausstellung zeigt deutlich, dass es in Bayern für schwangere Frauen - ebenso wie für ihre Partner - ein stützendes Netz von staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen gibt". Mit diesen Worten eröffnete Bayerns Familienstaatssekretärin Melanie Huml heute die Wanderausstellung "Vom Leben berührt - Schwangerenberatung in Bayern" im Foyer des Kreiskrankenhauses in Erding.
Jährlich werden in Bayern 105.000 Kinder geboren, rund 13.300 kommen nicht auf die Welt. Über 75.000 Ratsuchende wandten sich im vergangenen Jahr an die Beratungsfachkräfte der 123 staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen in Bayern. "Die Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen bieten flächendeckend kompetente psychosoziale Beratung und Information über Hilfeangebote aus einer Hand. Die Beratungskräfte sind einfühlsame Begleiter in Konfliktlagen und stehen der schwangeren Frau mit Rat und Tat zur Seite. Sie beraten bei pränataldiagnostischen Maßnahmen, sie fangen auf, wenn Angst vor einer Behinderung des ungeborenen Kindes besteht. Auch nach Geburt des Kindes sind die Beratungskräfte da, sie helfen beispielsweise bei der Wohnungssuche, bieten Unterstützung im Umgang mit Behörden und beraten, um die Eltern-Kind-Verbindung zu stabilisieren. Aber auch Frauen, die sich schon für ihr Kind entschieden haben, finden bei den Schwangerenberatungsstellen Unterstützung und Rat im Dschungel der vielfältigen Leistungen und Hilfen", erklärte die Staatssekretärin.
Huml: "Am Gesundheitsamt Erding ist im November 2006 die Projektgruppe 'junge Mütter' gestartet. Hier treffen sich junge Schwangere im Alter von 15 bis 25 Jahren, um soziale Kontakte zu knüpfen. Sie können sich aber auch über verschiedene Themen informieren, wie beispielsweise einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder. Donum Vitae in Freising bietet einen 'Familienentlastenden Dienst' an. Einmal wöchentlich können Mütter und Väter ihre Kinder von 18 Monaten bis zum Kindergartenalter für die Dauer von zwei Stunden zur Betreuung geben. An diesen Beispielen wird deutlich, dass das Angebot der Schwangerenberatungsstellen äußerst vielfältig ist. Sie geben Antworten auf die unterschiedlichen Sorgen und Nöte der Ratsuchenden. Denn jeder Mensch ist auf seine ganz eigene Weise 'vom Leben berührt'." Die Ausstellung ist noch bis 9. Mai in Erding zu sehen. Nähere Informationen können unter www.schwangerenberatung.bayern.de abgerufen werden.