Inhalt
Pressemitteilung
28.04.08
Wohnprojektetag
"Der Wohnungsbau braucht neue Energie, und dies in mengenmäßiger, qualitativer und energetischer Hinsicht. Denn in Bayern brauchen wir anders als in anderen Ländern nach wie vor Wohnungen, und zwar bezahlbare, familiengerechte Wohnungen und Wohnungen für die Bedürfnisse der älteren Generation. Dabei spielt das Thema Energie eine wichtige Rolle, nicht nur wegen spürbarer Belastungen durch die so genannte zweite Miete, sondern auch wegen der Notwendigkeit, mit Rohstoffen und der Umwelt sorgsam umzugehen", betonte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des Wohnprojektetags Bayern 2008 am 28. April 2008 in München. Die Oberste Baubehörde und die Bayerische Architektenkammer bieten mit dem Wohnprojektetag Bayern einmal jährlich ein Forum für aktuelle Fragen des Wohnungsbaus an. Schwerpunkt des diesjährigen Wohnprojektetags ist das Thema "Neue Energie für den Wohnungsbau"."Gerade der Bereich des Bauens kann uns dem Ziel der CO2-Reduzierung und Energieeinsparung große Schritte näher bringen. Daher setzen wir beim Klimaschutz insbesondere beim Schlüsselthema ''Energieeffizientes Bauen'' an", so Herrmann. Bereits auf städtebaulicher Ebene werden die Weichen für den späteren Energieverbrauch von Siedlungen, aber auch von einzelnen Gebäuden gestellt. Kriterien wie der Standort einer Siedlung, die Gestaltung der Baukörper und ihre Anordnung, die Himmelsrichtung, die Topographie und das örtliche Kleinklima beeinflussen den späteren Energiebedarf. Bei den Gebäuden umfassen die Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowohl Optimierungen an der Gebäudehülle wie Wärmedämmungen und bei der Anlagentechnik wie beispielsweise effizientere Heizkessel als auch den verstärkten Einsatz regenerativer Energien, wie zum Beispiel Holzpellets. Allein Heizung und Warmwasserbereitung haben einen Anteil von rund 40 Prozent am gesamten Energieverbrauch in Bayern. Einen Überblick zu Fragen der Energieeinsparung im Gebäudebereich bietet das Internetportal http://www.gebaeude-und-energie.bayern.de.
Neben Beratung und Information unterstützt die Oberste Baubehörde Energieeinsparmaßnahmen im Wohnungsbau auch finanziell. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der energetischen Sanierung bestehender Gebäude. "Die energetische Sanierung von Mietwohnungen ist für die Vermieter meist kurzfristig nicht wirtschaftlich. Daher fördert die Bayerische Landesbodenkreditanstalt im Bayerischen Modernisierungsprogramm ganz gezielt Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch im Mietwohnungsbestand vermindert werden kann", führt der Minister als Beispiel an.
Im Rahmen des "Experimentellen Wohnungsbaus" initiiert die Oberste Baubehörde Pilotprojekte, die Lösungen für die Zukunft entwickeln sollen. "Beispielhafte Lösungskonzepte zeigen, dass auch im kostengünstigen Mietwohnungsbau hohe ökologische Standards erreichbar sind", berichtete Herrmann. Das aktuell laufende Modellvorhaben "Energieeffizienter Wohnungsbau", kurz e%, hat das Ziel, Wohnkonzepte mit zukunftsweisenden energetischen Standards zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die künftigen Bewohner in den Prozess eines energiebewussten Verhaltens eingebunden werden. Dazu werden in den nächsten fünf Jahren zehn Pilotprojekte in verschiedenen Klimaregionen Bayerns entstehen. Dabei werden vier Gebäude neu errichtet, sechs Projekte werden im Bestand umgesetzt. "Als Messlatte orientieren wir uns an den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung. Sie soll im Bestand um mindestens 40 Prozent und bei Neubauvorhaben um mindestens 50 bis 60 Prozent unterschritten werden", teilte der Minister mit. Die Ergebnisse dieses Modellvorhabens werden in einer "Effizienzfibel" veröffentlicht. Damit stehen Bauherren Handlungsempfehlungen für einen effizienten Umgang mit der Ressource Energie im Wohnungsbau zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.experimenteller-wohnungsbau.bayern.de abrufbar.
Neben Beratung und Information unterstützt die Oberste Baubehörde Energieeinsparmaßnahmen im Wohnungsbau auch finanziell. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der energetischen Sanierung bestehender Gebäude. "Die energetische Sanierung von Mietwohnungen ist für die Vermieter meist kurzfristig nicht wirtschaftlich. Daher fördert die Bayerische Landesbodenkreditanstalt im Bayerischen Modernisierungsprogramm ganz gezielt Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch im Mietwohnungsbestand vermindert werden kann", führt der Minister als Beispiel an.
Im Rahmen des "Experimentellen Wohnungsbaus" initiiert die Oberste Baubehörde Pilotprojekte, die Lösungen für die Zukunft entwickeln sollen. "Beispielhafte Lösungskonzepte zeigen, dass auch im kostengünstigen Mietwohnungsbau hohe ökologische Standards erreichbar sind", berichtete Herrmann. Das aktuell laufende Modellvorhaben "Energieeffizienter Wohnungsbau", kurz e%, hat das Ziel, Wohnkonzepte mit zukunftsweisenden energetischen Standards zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die künftigen Bewohner in den Prozess eines energiebewussten Verhaltens eingebunden werden. Dazu werden in den nächsten fünf Jahren zehn Pilotprojekte in verschiedenen Klimaregionen Bayerns entstehen. Dabei werden vier Gebäude neu errichtet, sechs Projekte werden im Bestand umgesetzt. "Als Messlatte orientieren wir uns an den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung. Sie soll im Bestand um mindestens 40 Prozent und bei Neubauvorhaben um mindestens 50 bis 60 Prozent unterschritten werden", teilte der Minister mit. Die Ergebnisse dieses Modellvorhabens werden in einer "Effizienzfibel" veröffentlicht. Damit stehen Bauherren Handlungsempfehlungen für einen effizienten Umgang mit der Ressource Energie im Wohnungsbau zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.experimenteller-wohnungsbau.bayern.de abrufbar.