Inhalt
Pressemitteilung
Bernhard: Regelmäßige Untersuchung auf Darmkrebs kann Leben retten
+++ An Darmkrebs erkranken jährlich über 70.000 Deutsche; aber fast zu 100 Prozent lässt sich der Krebs durch eine regelmäßige Darmuntersuchung verhindern. Gesundheitsminister Otmar Bernhard rief daher heute in München anlässlich der morgen beginnenden Europäischen Woche gegen Krebs dazu auf, die Vorsorgeangebote wahrzunehmen. Bernhard: 'Darmkrebs ist eine heimtückische Krankheit, da er im Frühstadium keinerlei Beschwerden verursacht. Auch wenn Sie sich völlig gesund fühlen, können Sie bereits erkrankt sein.' Generell kann jeder Mensch an Darmkrebs erkranken. Überwiegend tritt er nach dem 50. Lebensjahr auf. Angehörige von Darmkrebspatienten haben allerdings oft schon in jüngeren Jahren ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, ebenfalls zu erkranken. Jeder Mensch sollte sein persönliches Darmkrebsrisiko kennen: einen entsprechende Test enthält das Faltblatt 'Bayern gegen Darmkrebs' des Gesundheitsministeriums. 'Indem Sie zum Arzt gehen und regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen, geben Sie Darmkrebs erst gar keine Chance,' so Bernhard. +++
Darmkrebs entsteht aus Polypen, die meist unbemerkt im Körper entstehen. Diese Wucherungen der Darmschleimhaut sind zunächst gutartig, können aber im Laufe der Zeit zu bösartigen Tumoren entarten. Meistens sind diese Polypen bereits rund 10 Jahre im Körper gewachsen, bevor sie zu Darmkrebs entarten. Durch Vorsorgeuntersuchungen können diese Wucherungen entdeckt und entfernt werden bevor sie zur Gefahr werden. Die wichtigste und aussagekräftigste Untersuchung zur Früherkennung und Diagnose von Darmkrebs ist die Darmspiegelung.