Pressemitteilung

25.09.08

Zuchterfolge sichern hohe Schweinefleisch-Qualität

25. September 2008, München — Die Qualität von bayerischem Schweinefleisch ist in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden. Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) in München sagte, ist helles und wässriges Schweinefleisch, das bei der Zubereitung in der Pfanne schrumpfte, heute praktisch am Markt nicht mehr zu finden: Der Anteil ist laut Miller in den vergangenen 15 Jahren von 36 Prozent auf 0,5 Prozent reduziert worden. Zudem ist es den Züchtern gelungen, den Rückenspeck der Schweine in den vergangenen 20 Jahren deutlich zu reduzieren und dafür die Rückenmuskelfläche zu vergrößern. Dies sei ein großer Erfolg der bayerischen Züchter für die Verbraucher, lobte der Minister.

Die Erzeugergemeinschaft und Züchtervereinigung für Zucht- und Hybridzuchtschweine in Bayern w.V. (EGZH) habe daran maßgeblichen Anteil. Miller bezeichnete die EGZH beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen auf dem ZLF als „unverzichtbare Konstruktionsabteilung“ der bayerischen Schweinezucht. „Nur mit genetisch hochwertigen Tieren können unsere Ferkelerzeuger und -mäster auf dem immer globaler werdenden Markt mithalten“, so der Minister. Die Zuchtfortschritte bei Futterverwertung, täglicher Gewichtszunahme, Magerfleischanteil und Fruchtbarkeit bringe den bayerischen Schweinehalter heute einen Kostenvorteil von jährlich rund sechs Millionen Euro. Durch die gebündelte Zucht und Vermarktung sei der Absatz von Zuchttieren in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt worden. Er liegt heute bei 35 000 Zuchttieren jährlich. Der EGZH gehören 167 bayerischen Herdbuchbetriebe mit ihren 6 800 Zuchttieren an.

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