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Pressemitteilung
Terminhinweis: Ministerpräsident Beckstein und Kultusminister Schneider im Dialog zu Bildungsthemen
„Wir investieren kräftig in die Zukunft unserer Schüler im Bildungsland Bayern“ / Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und Kultusminister Siegfried Schneider am Samstag in München im Dialog zu Bildungsthemen
Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Beckstein im Dialog" diskutiert Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein gemeinsam mit Kultusminister Siegfried Schneider am Samstag, 26. April, ab 11 Uhr, im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei über aktuelle Fragen der bayerischen Bildungspolitik. Eingeladen wurden Schüler-, Eltern- und Lehrerverbände aus ganz Bayern. Ziel des Dialogs ist es, die Schwerpunkte der Bildungspolitik und konkrete praktische Maßnahmen vorzustellen, mit denen Bayern seine Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern will. Der Austausch eröffnet eine Reihe von Gesprächen zum Bildungswesen in Bayern in den kommenden Monaten.
Im Vorfeld betonte Ministerpräsident Beckstein, dass jüngere Kinder bereits in Kindertageseinrichtungen, die Schülerinnen und Schüler danach begabungsgerecht im gegliederten Schulwesen und bestmöglich an jeder Schule gefördert werden sollen. Beckstein: „Mir ist es wichtig, dass wir im Dialog mit Schülern, Eltern und Lehrern aus dem ganzen Land die Bildungschancen unserer Kinder und Jugendlichen weiter verbessern. Kein Talent darf unerkannt, keine Perspektive verbaut werden. Mit unserer Bildungsoffensive sind wir auf einem guten Weg." Nach den Worten von Kultusminister Schneider investiert der Freistaat kräftig in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Bildungsland Bayern. Dazu stellt der Freistaat laut Schneider insgesamt 2245 zusätzliche Lehrerstellen im Nachtragshaushalt zur Verfügung. Zusätzlich würden 175 Standorte gebundener Ganztagsklassen an Hauptschulen und 30 Standorte gebundener Ganztagsklassen an Förderschulen eingerichtet. Das achtjährige Gymnasium wird Schneider zufolge zum kommenden Schuljahr zukunftsweisend weiterentwickelt. Schneider: „Wir haben in enger Abstimmung mit der Landes-Elternvereinigung an Gymnasien, dem Philologenverband und der Direktorenvereinigung eine maßvolle Reduzierung der verpflichtenden Stunden und eine Kürzung des Lehrstoffs für das kommende Schuljahr beschlossen. Das Gesamtkonzept ist stimmig und nimmt die Anliegen von Eltern, Schülern und Lehrkräften ernst."
Wichtig ist dem Bayerischen Kultusminister, dass in der Vielfalt des gegliederten Schulsystems jeder seinen individuell zugeschnittenen Weg zum Bildungserfolg findet. Schneider: „Hauptschule und Realschule eröffnen den Weg zum Dualen System, um dessen Qualität wir weltweit beneidet werden. Ergebnis dieser guten Vorbereitung für hochqualifizierte Berufe ist auch die in Bayern besonders geringe Jugendarbeitslosigkeit." Schneider betonte, dass Übertrittsquoten an das Gymnasium nicht mit Bildungserfolg gleichgesetzt werden können, weil ansonsten die Leistungen der beruflichen Bildung unterschlagen würden. Schneider: „Jeder Schüler kann nach dem Grundsatz ‚Kein Abschluss ohne Anschluss' einen Weg bis zum Hochschulzugang beschreiten. Im kommenden Schuljahr können Schülerinnen und Schüler in Bayern flächendeckend erstmals über die Berufliche Oberschule die fachgebundene und allgemeine Hochschulreife erwerben. Die Möglichkeit für jeden Meister und Techniker, an einer Fachhochschule studieren zu können, unterstreicht die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung."