Pressemitteilung

24.04.08

Mädchen-Zukunftstag am 24. April - Frauen- und Arbeitsministerin Christa Stewens besuchte am Girls'Day die Berufsfeuerwehr in München - 21.500 Mädchen bei 1.570 Veranstaltungen

Mädchen-Zukunftstag am 24. April

Frauen- und Arbeitsministerin Christa Stewens besuchte am Girls'Day die Berufsfeuerwehr in München - 21.500 Mädchen bei 1.570 Veranstaltungen

Weit mehr als die Hälfte der Mädchen und jungen Frauen konzentrieren sich auf nur zehn von über 500 angebotenen betrieblichen Ausbildungen. Typische Frauenberufe - wie etwa die Arzthelferin, Friseurin oder auch Verkäuferin - sind gekennzeichnet von größeren Übernahmeproblemen nach der Ausbildung, einer höheren Arbeitslosigkeit, geringeren Durchschnittsverdiensten und schlechteren Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Der heutige Mädchen-Zukunftstag bietet jungen Frauen die Gelegenheit, sich auch von bisher eher männerdominierten Berufsfeldern ein Bild zu machen. In Bayern nutzen etwa 21.500 Mädchen am Girls'Day bei rund 1.570 Veranstaltungen diese Möglichkeit, ein ihnen bisher unbekanntes Berufsfeld kennenzulernen.

Bayerns Frauen- und Arbeitsministerin Christa Stewens besuchte heute die Berufsfeuerwehr in München, bei der der Frauenanteil insgesamt nur bei 2,6 Prozent liegt - im aktiven Feuerwehrdienst sogar nur bei 0,5 Prozent. "Die Arbeit bei der Feuerwehr ist kein alltäglicher Beruf. Feuerwehrleute brauchen neben Einsatzbereitschaft, Mut und technischem Verständnis viel Einfühlungsvermögen - gerade beim Umgang mit Personen in bedrohlichen Ausnahmesituationen. Gemischte Teams aus Frauen und Männern bieten hier besondere Vorteile. Fähigkeiten und Kompetenzen ergänzen sich vortrefflich", erklärte die Ministerin. Ein großes Problem sei allerdings der Sporttest bei der Einstellungsprüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Stewens: "Körperliche Fitness ist zweifellos eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf. Aber bei den Einstellungstests sollte der Praxisbezug im Vordergrund stehen." So ließen sich Muskel-Disziplinen wie Bankdrücken oder Klimmzüge problemlos durch praxisnahe Aufgaben, wie der Transport einer Person über eine vorgegebene Strecke ersetzen. Beispiele für die Anpassung des Sporteinstellungstests zeigten sich bereits in anderen Ländern und bei der bayerischen Polizei, wo von Frauen und Männern jeweils angemessene körperliche Leistungen gefordert werden.

Das Foto zeigt Frauenministerin Stewens mit Münchner Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren bei der Münchner Berufsfeuerwehr.

Hinweis: Das Foto kann in digitaler Form honorarfrei angefordert werden bei der Pressestelle des Bayerischen Familienministeriums, Tel. 089 1261-1577, oder per Email unter presse@stmas.bayern.de.

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