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Pressemitteilung
Bayerisches Krankenhausbauprogramm 2008 - Sozialministerin Stewens: 25 Millionen Euro mehr für Krankenhausbaumaßnahmen - für 103 Bauvorhaben stehen 255 Millionen Euro zur Verfügung
Bayerisches Krankenhausbauprogramm 2008
Sozialministerin Stewens: 25 Millionen Euro mehr für Krankenhausbaumaßnahmen - für 103 Bauvorhaben stehen 255 Millionen Euro zur Verfügung
"Der Freistaat hat die Mittel für das Krankenhausbauprogramm kräftig aufgestockt. Für Krankenhausbauvorhaben stehen nunmehr 255 Millionen Euro zur Verfügung - dies sind 25 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Diese Finanzmittel kommen insgesamt 103 Bauvorhaben zugute" erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München. Die konkrete Verteilung der Mittel im Jahreskrankenhausbauprogramm 2008 sei nun abgeschlossen. Die Bekanntmachung hierzu ist unter www.stmas.bayern.de/krankenhaus/khbau/ abrufbar.
Stewens: "Durch die zusätzlichen Gelder verbessern wir die Finanzierungssituation für die Projekte spürbar. Die eingeplanten Mittel werden nun zügig ausgezahlt, um die Träger von Finanzierungskosten zu entlasten." Die Regierungen seien über die Höhe der einzelnen Förderbeträge bereits informiert. Sofern die entsprechenden Kosten angefallen sind, könnten die Krankenhausträger erste Zuschüsse abrufen.
Bayern nehme seine Verantwortung für die Krankenhäuser sehr ernst - dies zeige nicht zuletzt die Aufstockung des Krankenhausetats. "Der Freistaat hat seit 1972 bis heute mehr als 18 Milliarden Euro für die bayerischen Kliniken ausgegeben und damit eine leistungsfähige Krankenhausversorgung für die Bevölkerung in allen Regionen geschaffen. Wir haben mit der konsequenten Investitionskostenförderung aus staatlicher Hand beste Erfahrungen gemacht", erläuterte die Ministerin. Hingegen würde der vom Bundesgesundheitsministerium angestrebte Wechsel zu einem zentral gesteuerten Finanzierungssystem aus dem Gesundheitsfonds Stewens zufolge die notwendige Anpassung der Kliniken an den medizinischen Fortschritt gefährden: "Eine Kompetenzverlagerung setzt unsere flächendeckende und hochwertige stationäre Versorgung der Bürger aufs Spiel. Das wird Bayern nicht mitmachen."
Die Finanzmittel verteilen sich auf die Regierungsbezirke folgendermaßen: In Oberbayern sind für 29 Bauvorhaben Förderleistungen in Höhe von insgesamt 62,83 Millionen Euro eingeplant, in Niederbayern für 13 Maßnahmen 28,27 Millionen Euro, in der Oberpfalz für 13 Maßnahmen 39,62 Millionen Euro, in Oberfranken für acht Maßnahmen 22,99 Millionen Euro, in Mittelfranken für 15 Vorhaben 48,83 Millionen Euro, in Unterfranken für neun Vorhaben 13,73 Millionen Euro sowie in Schwaben für 16 Maßnahmen 38,73 Millionen Euro.