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Pressemitteilung
14.08.08
Müller:"Rückverlagerungen zeigen Attraktivität des Standorts Bayern"
MÜNCHEN Die Entscheidung vieler Firmen, ihre Auslandsproduktion nach Deutschland zurückzuholen, zeigt, dass der Standort Deutschland und besonders Bayern wieder deutlich an Attraktivität gewinnt, unterstreicht Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller anlässlich aktueller Rückverlagerungsentscheidungen. Die Firmengruppe Kathrein habe zum Beispiel ihre Korea-Produktion wieder nach Grassau am Chiemsee zurückgeholt und der schwäbische Stofftierhersteller Steiff seine China-Produktion wieder nach Giengen an der Brenz zurückverlagert. Auch kleinere Unternehmen wie Ghost Bikes aus Waldsassen in der nördlichen Oberpfalz verlagerten zurück. Der Fahrradhersteller wolle seine Niederlassung in Tschechien wie-der auflösen und kehre nach Bayern zurück.
Müller: Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe haben in den letzten acht Jahren über 3500 Firmen allein in den Branchen Metall und Chemie ihre Produktion aus dem Ausland zurückgeholt. Insgesamt folge auf jede vierte bis sechste Produktionsverlagerung ins Ausland innerhalb weniger Jahre die Rückkehr nach Deutschland.
Ich begrüße es, dass die Unternehmen ihre Standortentscheidungen zunehmend realistischer angehen. Die Analyse aller relevanten Standortfaktoren im Vorfeld eines Auslandsengagements erfolgt heute gründlicher, so Müller. Die Firmen hätten erkannt, dass eine Auslandsproduktion häufig größere Qualitätsprobleme, höhere Logistikkosten oder weiter reichende Einbußen an Flexibilität verursachen, als ursprünglich kalkuliert. Zwar werden unsere bayerischen Firmen, die die Nähe zu neuen Märkten suchen, sicher auch künftig im Ausland produzieren. Wir werden aber alles unternehmen, um den Standort Bayern im internationalen Wettbewerb weiterhin so konkurrenzfähig wie möglich zu halten. Deswegen rechne ich mit weiter steigenden Rückverlagerungen von Auslandsproduktionen, erklärte die Wirtschaftsministerin.
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Müller: Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe haben in den letzten acht Jahren über 3500 Firmen allein in den Branchen Metall und Chemie ihre Produktion aus dem Ausland zurückgeholt. Insgesamt folge auf jede vierte bis sechste Produktionsverlagerung ins Ausland innerhalb weniger Jahre die Rückkehr nach Deutschland.
Ich begrüße es, dass die Unternehmen ihre Standortentscheidungen zunehmend realistischer angehen. Die Analyse aller relevanten Standortfaktoren im Vorfeld eines Auslandsengagements erfolgt heute gründlicher, so Müller. Die Firmen hätten erkannt, dass eine Auslandsproduktion häufig größere Qualitätsprobleme, höhere Logistikkosten oder weiter reichende Einbußen an Flexibilität verursachen, als ursprünglich kalkuliert. Zwar werden unsere bayerischen Firmen, die die Nähe zu neuen Märkten suchen, sicher auch künftig im Ausland produzieren. Wir werden aber alles unternehmen, um den Standort Bayern im internationalen Wettbewerb weiterhin so konkurrenzfähig wie möglich zu halten. Deswegen rechne ich mit weiter steigenden Rückverlagerungen von Auslandsproduktionen, erklärte die Wirtschaftsministerin.
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