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Pressemitteilung
19.04.08
Schulschwänzerinitiative
"Schule und Polizei sind inzwischen Partner geworden. Da gibt es keine Berührungsängste mehr. Beide haben das Ziel der Prävention gegen Gewalt und bringen es gemeinsam voran", betonte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Bezirksdelegiertenversammlung des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands Mittelfranken in Gunzenhausen.
Inzwischen gäbe es für jede Schule in Bayern bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle einen Polizeiverbindungsbeamten. Herrmann: "Er steht der Schule beratend zur Verfügung. Zugleich ist er Ansprechpartner für die Schüler und beteiligt sich an der Planung und Durchführung von Aktionen gegen Gewalt. Speziell ausgebildete Jugendbeamte der Polizei suchen gerade in Schulen, aber auch in Jugendzentren und sonstigen Treffpunkten Kontakt zu den jungen Menschen."
Ein weiterer wichtiger Beitrag der Polizei zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Schulen sei die seit 2001 bayernweit umgesetzte Schulschwänzerinitiative. Allein im Schuljahr 2006/2007 hat die Polizei 2.120 Schulschwänzer aufgegriffen. Herrmann: "Bei der Schulschwänzerinitiative geht es nicht um Strafe, sondern um Hilfe. Empirische Forschungen belegen ganz klar: Wenn wir das Schulschwänzen effektiv bekämpfen, steuern wir einem eventuellen Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die Kriminalität entgegen. Langzeitstudien zeigen, dass 50 Prozent der jugendlichen Strafgefangenen notorische Schulschwänzer waren. Die Polizei liefert deshalb die Schulschwänzer nicht einfach in der Schule ab. Schule und zuständige Behörden schließen daran pädagogische oder sonstige Hilfsangebote an. Die erfolgreichen Präventionsangebote an den bayerischen Schulen werden weiterentwickelt und noch mehr miteinander vernetzt. Es geht um die Zukunft unserer Kinder."
Inzwischen gäbe es für jede Schule in Bayern bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle einen Polizeiverbindungsbeamten. Herrmann: "Er steht der Schule beratend zur Verfügung. Zugleich ist er Ansprechpartner für die Schüler und beteiligt sich an der Planung und Durchführung von Aktionen gegen Gewalt. Speziell ausgebildete Jugendbeamte der Polizei suchen gerade in Schulen, aber auch in Jugendzentren und sonstigen Treffpunkten Kontakt zu den jungen Menschen."
Ein weiterer wichtiger Beitrag der Polizei zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Schulen sei die seit 2001 bayernweit umgesetzte Schulschwänzerinitiative. Allein im Schuljahr 2006/2007 hat die Polizei 2.120 Schulschwänzer aufgegriffen. Herrmann: "Bei der Schulschwänzerinitiative geht es nicht um Strafe, sondern um Hilfe. Empirische Forschungen belegen ganz klar: Wenn wir das Schulschwänzen effektiv bekämpfen, steuern wir einem eventuellen Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die Kriminalität entgegen. Langzeitstudien zeigen, dass 50 Prozent der jugendlichen Strafgefangenen notorische Schulschwänzer waren. Die Polizei liefert deshalb die Schulschwänzer nicht einfach in der Schule ab. Schule und zuständige Behörden schließen daran pädagogische oder sonstige Hilfsangebote an. Die erfolgreichen Präventionsangebote an den bayerischen Schulen werden weiterentwickelt und noch mehr miteinander vernetzt. Es geht um die Zukunft unserer Kinder."