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Pressemitteilung
18.04.08
Berglandwirtschaft ist für den Alpenraum unverzichtbar
18. April 2008, Füssen, Lkr. Ostallgäu — Die Berglandwirtschaft ist für die Alpen und ihre Erhaltung als einzigartiger Lebensraum unverzichtbar. Das hat Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller auf der internationalen Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) vor Politikern, Wissenschaftlern und Landwirten in Füssen deutlich gemacht. „Unsere Bergbauern müssen für ihre vielfältigen Leistungen, die sie für Gesellschaft, Umwelt, Tourismus und Wirtschaft erbringen, aber auch angemessen entlohnt und honoriert werden“, forderte er als stellvertretender Vorsitzender der Arge Alp. Mit einem Bündel von gezielten Maßnahmen will der Minister dafür sorgen, dass die Berglandwirtschaft für die Bauern auch künftig attraktiv bleibt. Die bayerischen Vorschläge sollen in eine agrarpolitische Resolution einfließen, die dann bei der nächsten Konferenz der Regierungschefs im Juni unter-zeichnet wird.
Nach Überzeugung des Ministers sind die Direktzahlungen der Europäischen langfristig notwendig, um eine leistungsfähige, multifunktionale und nachhaltige Agrarproduktion sowie die attraktive Kulturlandschaft im Alpenraum zu erhalten. „Unser Ziel ist es, Wertschöpfungspotenziale zu fördern und das Einkommen der Bergbauern zu verbessern“, so Miller. Bayern habe immer für den Erhalt einer mengen- und preisstabilisierenden Milch-marktordnung gekämpft. Falls es dennoch zu einem Ausstieg aus der Milchquote kommt, ist nach Aussage des Ministers ein effektives und aus EU-Mitteln solide finanziertes Begleitpakt erforderlich, denn: „Sonst brechen uns die Milchstandorte in den Berg- und Grünlandgebieten oder sonstigen benachteiligen Gebieten weg. Und das wäre fatal. Schließlich trägt die landwirtschaftliche Tierhaltung entscheidend dazu bei, die Kulturlandschaft offen und für Land und Leute attraktiv zu halten.“
Darüber hinaus tritt Bayern für die Honorierung von ökologischen und landeskulturellen Leistungen der Bergbauern ein. Aufwendungen für Land-schaftspflege, Schonung der natürlichen Ressourcen und Aufrechterhaltung von ländlichen Strukturen müssen laut Miller auch künftig finanziell ent-schädigt werden. Herkunfts- und Ursprungsbezeichnungen und ein verbes-sertes Marketing z. B. durch die Entwicklung einer Dachmarke für den Alpenraum sind seiner Meinung nach geeignete Mittel, die Wettbewerbsbedingungen für die Berglandwirtschaft zu verbessern. Um speziell Familien-betriebe im Alpenraum zu erhalten und zu stärken, schlägt der Minister vor, zusätzliche Erwerbsquellen in Bereichen zu schaffen, die eng mit der Landwirtschaft verbunden sind: in Forstwirtschaft, Tourismus und Handwerk.
Der Alpenraum ist für 13 Millionen Menschen Lebens- und Wirtschaftsraum, jährlich mehr als 50 Millionen Menschen dient er zur Erholung.
Nach Überzeugung des Ministers sind die Direktzahlungen der Europäischen langfristig notwendig, um eine leistungsfähige, multifunktionale und nachhaltige Agrarproduktion sowie die attraktive Kulturlandschaft im Alpenraum zu erhalten. „Unser Ziel ist es, Wertschöpfungspotenziale zu fördern und das Einkommen der Bergbauern zu verbessern“, so Miller. Bayern habe immer für den Erhalt einer mengen- und preisstabilisierenden Milch-marktordnung gekämpft. Falls es dennoch zu einem Ausstieg aus der Milchquote kommt, ist nach Aussage des Ministers ein effektives und aus EU-Mitteln solide finanziertes Begleitpakt erforderlich, denn: „Sonst brechen uns die Milchstandorte in den Berg- und Grünlandgebieten oder sonstigen benachteiligen Gebieten weg. Und das wäre fatal. Schließlich trägt die landwirtschaftliche Tierhaltung entscheidend dazu bei, die Kulturlandschaft offen und für Land und Leute attraktiv zu halten.“
Darüber hinaus tritt Bayern für die Honorierung von ökologischen und landeskulturellen Leistungen der Bergbauern ein. Aufwendungen für Land-schaftspflege, Schonung der natürlichen Ressourcen und Aufrechterhaltung von ländlichen Strukturen müssen laut Miller auch künftig finanziell ent-schädigt werden. Herkunfts- und Ursprungsbezeichnungen und ein verbes-sertes Marketing z. B. durch die Entwicklung einer Dachmarke für den Alpenraum sind seiner Meinung nach geeignete Mittel, die Wettbewerbsbedingungen für die Berglandwirtschaft zu verbessern. Um speziell Familien-betriebe im Alpenraum zu erhalten und zu stärken, schlägt der Minister vor, zusätzliche Erwerbsquellen in Bereichen zu schaffen, die eng mit der Landwirtschaft verbunden sind: in Forstwirtschaft, Tourismus und Handwerk.
Der Alpenraum ist für 13 Millionen Menschen Lebens- und Wirtschaftsraum, jährlich mehr als 50 Millionen Menschen dient er zur Erholung.