Pressemitteilung

17.04.08

Ministerpräsident Beckstein verleiht Maximiliansorden

„Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturstandort Bayern weiter ausbauen / Neues Zukunftsprogramm mit Investitionen in Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Leuchtturmprojekte im ganzen Land soll Innovationsstandort Bayern stärken“

Bei der heutigen Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens in München hat Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein den weiteren Ausbau des Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturstandortes Bayern angekündigt. Beckstein: „Die Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftspolitik haben für die Staatsregierung absolute Priorität. Unser Ziel ist, dass Bayern beim Wachstum, den Arbeitsplätzen und beim Wohlstand noch stärker wird. Wir wollen, dass der Aufschwung bei den Menschen ankommt und unser Land optimal von den Chancen der Globalisierung profitiert. Deswegen werden wir mit einem neuen Zukunftsprogramm und Investitionen in Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Leuchtturmprojekte im ganzen Land den Innovationsstandort Bayern stärken." Das breit angelegte Innovationsprogramm soll nach den Worten des Ministerpräsidenten die wirtschaftlich-technologische Innovationsfähigkeit Bayerns weiter verbessern und Forschung und Entwicklung im Freistaat einen deutlichen Schub geben. „Wir stecken unter anderem die frei gewordenen Mittel aus dem Transrapid in die Innovationsfähigkeit unseres Landes", erklärte Beckstein. Das Innovationsprogramm der Staatsregierung wird auf einem großen Innovationskongress im Sommer vorgestellt.

Der Ministerpräsident betonte, dass für ein dauerhaftes Bestehen des Staates als kraftvolle ökonomische und soziale Einheit Wissenschaft, Kultur und Kunst zentrale Bedeutung haben. Beckstein: „Kunst, Kultur und Wissenschaft beflügeln nicht nur die Menschen. Sie geben der Gesellschaft Stabilität und Identität, gerade wenn sich im Rahmen der Globalisierung gewohnte Maßstäbe zu verändern scheinen." Die besten Förderer von Wissenschaft und Kunst sind nach den Worten Becksteins diejenigen, die wie die Träger des Maximiliansordens Wissenschaft und Kunst leben, ihren Beruf zur Berufung machen und damit auf ihren Gebieten ein Feuerwerk entfachen. Den neuen und alten Ordensträgerinnen und -trägern sprach Beckstein seinen Dank und seine Anerkennung dafür aus, dass sie mit ihren herausragenden wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen Bayern uns seine Menschen bereichert haben.

Der Bayerische Maximiliansorden ist die höchste Auszeichnung, die Bayern für außergewöhnliche Leistungen in Wissenschaft und Kunst zu vergeben hat. Seit 1981 wird er zum dreizehnten Mal verliehen. Bisher haben ihn 167 Persönlichkeiten erhalten. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 100 begrenzt. Mit den heute geehrten Persönlichkeiten erhöht sich die Zahl der lebenden Preisträger auf 96.

Folgende Persönlichkeiten wurden ausgezeichnet:

Abteilung für Wissenschaft:

  • Professorin Dr. Laetitia Boehm, München
    em. Ordinaria für Mittlere und Neuere Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Walter Neupert, Germering
    Ordinarius für Physiologische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn, Gauting
    Hochschullehrer, Präsident des ifo-Instituts München
  • Professor Dr. Paul Zanker, München
    Professor für antike Kunstgeschichte an der Scuola Normale Superiore, Pisa


Abteilung für Kunst:

  • Professor Dr. Reinhold Baumstark, Gräfelfing
    Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
  • Sir Peter Jonas, Wädenswil / Schweiz
    Intendant der Bayerischen Staatsoper a. D.
  • Zubin Metha, Los Angeles / USA
    Dirigent, ehemaliger Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper