Pressemitteilung

11.04.08

Beckstein kündigt breit angelegte Innovationsoffensive an / hohe Mehrinvestitionen in Forschung und Entwicklung / Außeruniversitäre Forschungsinfrastruktur in allen Regionen Bayerns ausbauen

Beckstein besucht schwäbischen High-Tech-Konzern KUKA in Augsburg

Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat bei einem Besuch des Roboterbauers KUKA in Augsburg eine breit angelegte neue Innovationsoffensive der Staatsregierung angekündigt. Beckstein: "Bayern ist heute dank einer außerordentlich erfolgreichen Haushaltpolitik besser als jedes andere Land dafür gerüstet, bei den Investitionen für Forschung, Entwicklung, High-tech und Innovation noch einmal deutlich draufzulegen. Technologiepolitik war und ist für uns kein Selbstzweck, sondern das Fundament für gutbezahlte Arbeitsplätze und ein Höchstmaß an sozialer Sicherheit in Bayern. Diesen Modernisierungskurs werden wir konsequent auch mit den freiwerdenden Transrapidmitteln verstärkt fortsetzen, um heute und morgen Wohlstands- und Beschäftigungslokomotive in Deutschland zu bleiben." Mit dieser neuen Innovationsoffensive, deren Einzelheiten vor der Sommerpause auf einem großen Innovationskongress dargestellt werden, wird die Staatsregierung nach den Worten Becksteins ganz gezielt die großen technologischen Potentiale in den Regionen Bayerns so ausbauen, dass im ganzen Land neue außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Leuchttürme entstehen.

Als Beispiel für diese Strategie nannte Beckstein die großen Anstrengungen Bayerns, neue, europaweit anerkannte Forschungskapazitäten im Raum Augsburg für Mechatronik und Faserverbundtechnologie zu errichten. Beckstein: "Die Kombination von industriellem Spitzen-Know-how in diesen beiden Zukunftstechnologien ist in Schwaben einzigartig. Viele moderne Fertigungsprozesse beispielsweise im Flugzeugbau oder im Automobilsektor profitieren davon unmittelbar. Jetzt geht es darum, diese hohe Kompetenz in den Unternehmen durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu ergänzen. Dies wird ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Region, auf dem hohe Beschäftigungspotentiale liegen." Beckstein betonte, dass die Staatsregierung derzeit in engstem Kontakt mit der Fraunhofer Gesellschaft und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt steht, um hier zum Erfolg zu kommen.

Beckstein zeigte sich bei seinem Besuch bei KUKA beeindruckt von der technologischen Innovationskraft dieses für Schwaben und Bayern sehr wichtigen Weltmarktführers für Robotertechnik. Die KUKA AG hat erst im letzten Jahr ihre Firmenzentrale nach Augsburg verlegt und damit auch ein klares Zukunftssignal für den Industriestandort Schwaben gesetzt.