Pressemitteilung

18.03.08

Beckstein zu aktuellen Warnungen der Deutschen Energieagentur vor ernsten Stromlücken: „Deutschland darf Expertenmeinungen nicht länger in den Wind schlangen / Grundlegendes Umsteuern in der Energiepolitik notwendig“ / Kernenergie weiterhin unverzichtbar

Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat angesichts der deutlichen Warnungen der bundeseigenen Deutschen Energieagentur (DENA) vor Stromlücken und weiter steigenden Strompreisen ein grundlegendes Umsteuern in der Energiepolitik gefordert. Beckstein: „Wenn die bundeseigene Deutsche Energieagentur eindeutig feststellt, dass mit der augenblicklichen Energiepolitik die Versorgungssicherheit beim Strom in den nächsten Jahren nicht mehr gewährleistet werden kann, ist dies ein ernst zu nehmender Warnschuss, den niemand in den Wind schlagen darf. Deutschland braucht ein grundlegendes Umsteuern in der Energiepolitik, denn selbst bei striktem Stromsparen und dem schnellen Ausbau regenerativer Energien läuft Deutschland wegen des Kernenergieausstiegs sehenden Auges in Stromversorgungsengpässe." Beckstein unterstrich, dass es dabei nicht um ein politisches Randproblem gehe, sondern um zentrale Weichenstellungen für die Zukunft von Wohlstand und Beschäftigung in Deutschland. Beckstein: „Auch eine hochmoderne Dienstleistungs- und High-Tech-Gesellschaft ist existenziell auf ausreichenden und preiswerten Strom angewiesen. Dieser Grundeinsicht müssen sich auch der Bundesumweltminister und die SPD stellen und endlich den Weg freimachen für längere Restlaufzeiten für die sicheren deutschen Kernkraftwerke."