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Pressemitteilung
Ministerpräsident Beckstein bei der Feier zu 20 Jahren Heilbadernennung Bad Endorf: „Tourismusbranche in Bayern muss in attraktive Angebote investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben
Qualitätvolle Wellness- und Gesundheitsangebote sind wichtiger Zukunftsmarkt“ / 300 Millionen Euro Förderprogramm
Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat die Tourismusbranche in Bayern ermuntert, in attraktive Angebote insbesondere rund um das Thema Gesundheit zu investieren, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei der Feier zur 20jährigen Heilbadernennung von Bad Endorf in Oberbayern sagte Beckstein: „Gesundheits- und Wellness-Tourismus ist ein wachsender Wirtschaftszweig und liegt voll im Trend. Gesundheit im Urlaub ist gerade für ältere Menschen zunehmend ein Thema. Bayern hat alle Chancen, in dieser Zukunftsbranche vorne mit dabei zu sein, aber wir dürfen nicht stehen bleiben und uns auf unseren Erfolgen ausruhen. Deswegen müssen unsere Tourismusbetriebe investieren und auf qualitativ hochwertige Angebote gerade auch im Bereich Gesundheitsvorsorge und Wellness setzen. So bleibt Bayern weiterhin Ferienziel Nummer 1 in Deutschland." Beckstein verwies darauf, dass die Staatsregierung im Rahmen ihrer Tourismusinitiative 300 Millionen Euro für zinsgünstige Darlehen zur Modernisierung der bayerischen Hotels bereitstellt. „Ich appelliere an die Hotelbesitzer in Bayern, diese Förderung auch in Anspruch zu nehmen. Nur wer in seinen Betrieb investiert, wird auch in Zukunft gegen die wachsende Konkurrenz beispielsweise aus dem Ostseeraum oder Österreich bestehen", betonte der Ministerpräsident.
Die 47 bayerischen Heilbäder und Kurorte sind nach den Worten Becksteins mit jährlich 3,2 Milliarden Umsatz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Tourismusland Bayern. Beckstein: „Marktanalysen prognostizieren für die nächsten Jahre eine weitere Zunahme von gesundheitsorientierten Kurzurlauben. Das bringt den Gesundheitsstandort Bayern weiter voran." Dabei hat sich laut Beckstein die Gästestruktur in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt. So ist der Anteil der Selbstzahler, die präventive und Wellnessangebote nutzen, auf 70 Prozent gestiegen. Beckstein: „Damit haben unsere Heilbäder ihre Gästebasis deutlich erweitert. Dieses Potential heißt es nutzen. Hier ist vor allem die Eigeninitiative der Kommunen und Unternehmen vor Ort gefragt, Ideen zu entwickeln und umzusetzen." Die Staatsregierung schaffe mit den Steigerungen im kommunalen Finanzausgleich und bei der regionalen Wirtschaftsförderung oder auch durch die Unterstützung der bayerischen Gesundheits- und Qualitätsmarke „WellVital" gute Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Gesundheitsstandorte, unterstrich der Ministerpräsident.
Beckstein gratulierte dem Kur- und Erholungsort Bad Endorf herzlich zum 20jährigen Jubiläum seiner Heilbadernennung. Beckstein: „Bad Endorf ist mit seinem umfangreichen Angebot eine echte Bereicherung für Bayern als Gesundheitsstandort und Tourismusziel. Hier hat man die Trends rechtzeitig erkannt, wie zum Beispiel die Umgestaltung der Chiemgau Thermen in ein modernes Wellness- und Gesundheitscenter zeigt. Steigende Gästezahlen beweisen, dass die Bad Endorfer mit ihren Bemühungen um ständige Qualitätssteigerungen absolut auf dem richtigen Weg sind."