Pressemitteilung

02.06.08

Beckstein verleiht Bayerischen Innovationspreis 2008 für erfolgreiche High-Tech-Kooperation von Automobilzulieferer Continental in Regensburg und Fachhochschule Ingolstadt:

"Für eine gute Zukunft Bayerns und für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen brauchen wir Kreativität und Mut zu neuen Wegen und damit Innovationsleuchttürme im ganzen Land"

Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat heute den Bayerischen Innovationspreis 2008 gemeinsam an die Continental AG in Regensburg und die Fachhochschule Ingolstadt verliehen. "Mit der Verleihung des Innovationspreises will die Staatsregierung herausragende technische Innovationen als Vorbild herausheben und Signale setzen für noch mehr Eigeninitiative und Mut, unbekanntes Terrain zu erobern. Wer mit Innovationen am Markt erfolgreich ist, trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Leistungskraft unseres Landes bei. Denn Innovationen schaffen neue Arbeitsplätze", betonte der Ministerpräsident bei der Preisverleihung. Beckstein unterstrich das Ziel der Staatsregierung, Bayern als absolute Spitzenregion für High-Tech-Arbeitsplätze konsequent weiterzuentwickeln und künftig neben München und Nürnberg verstärkt alle Landesteile technologisch weiter nach vorne zu entwickeln. Beckstein: "Für eine gute Zukunft Bayerns und für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen brauchen wir Kreativität und Mut zu neuen Wegen und damit Innovationsleuchttürme im ganzen Land. Nur durch Risikobereitschaft zu Neuem können wir unseren hohen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorsprung weiter ausbauen."

Für den Bayerischen Innovationspreis wurden in diesem Jahr 103 Vorschläge nominiert. Der mit 50 000 Euro dotierte Preis geht an die Continental AG in Regensburg und die Fachhochschule Ingolstadt für das Kooperationsprojekt CISS (Crash Impact Sound Sensing), mit diesem erfolgreichen Kooperationsprojekt eines weltweit führenden Automobilzulieferunternehmens und Prof. Dr. Thomas Brandmeier von der Fachhochschule Ingolstadt ist es gelungen, neue Sicherheitsmaßstäbe für Airbag-Systeme in Pkws zu entwickeln.

Zudem gehen zehn Anerkennungspreise, die jeweils mit 5000 Euro dotiert sind, an folgende Firmen: voxeljet technology GmbH, Augsburg; CONCEPT Laser GmbH, Lichtenfels; LIFEBRIDGE Medizintechnik AG, Ampfing; Centrosolarglas GmbG & Co. KG, Fürth, Frauenhofer-Institut für Silicatforschung, Würzburg; Felix Heidelberg, Proton Motor Fuel Cell GmbH, Puchheim; Prof. Dr. Christian Kipfelsberger, Steinbeis-Transferzentrum Kunsttofftechnik, Naila Werner Guckert, SGL Technologies GmbH, Meitingen, Dr. Winfried Spickermann, Stephan Duckwitz, Staint-Gobain Rigips gmbH, Bodenwerder; Schreiner Group GmbH & Co. KG, Oberschleißheim; Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Regensburg; Compact Dynamics GmbH, Starnberg; metaio GmbH, München.

Einen undotierten Sonderpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhalten Dr. Matthias Arlt und Alois Philip vom Klinikum Regensburg für das Projekt einer tragbaren Mini Herz-Lungen-Maschine für die Notfallrettung. Das Projekt ist von großer technologischer Bedeutung für die Lebensrettung und geprägt durch ein herausragendes soziales und medizintechnisches Engagement.

"Sie repräsentieren das innovative Bayern in allen Regionen. Sie alle haben die Kunst bewiesen, aus herausragenden Ideen mit mutigen Partnern neuartige Produkte zu gestalten", erklärte der Ministerpräsident an die Preisträger gewandt. Der Bayerische Innovationspreis wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben. Nach dem Preis des Bundespräsidenten handelt es sich beim Bayerischen Innovationspreis um den höchstdotierten staatlichen Innovationspreis dieser Art in Deutschland. Die Jury für den Bayerischen Innovationspreis besteht aus Mitgliedern des Wissenschaftlich-Technischen Beirats der Bayerischen Staatsregierung sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.