Pressemitteilung

02.06.08

Milchstreik: Miller fordert Entgegenkommen des Handels

02. Juni 2008, München — Im Vorfeld der Verhandlungen zwischen Milchbauern und dem Lebensmittel-Einzelhandel hat Landwirtschaftsminister Josef Miller an Handel und Molkereien appelliert, den Bauern beim Milcherzeugerpreis entgegenzukommen. „Um ihre Höfe wirtschaftlich führen und auch davon leben zu können, brauchen unsere Milcherzeuger einen angemessenen Milchpreis“, sagte Miller in München. Angesichts der gestiegenen Produktionskosten könnten die Erzeuger mit einem Preis von unter 40 Cent, wie dies derzeit der Fall ist, nicht auf Dauer wirtschaftlich überleben. Er habe daher vollstes Verständnis für den Unmut der Bauern, die auch in Zukunft wertvolle Milch produzieren wollen. „Es steht viel auf dem Spiel, wenn unsere Milcherzeuger gezwungen sind, aufzugeben“, sagte Miller. Die heimische Erzeugung sei im Interesse von Verbrauchern und Ernährungswirtschaft. Ansonsten bestehe die Gefahr, auch bei Lebensmitteln von Auslandsimporten so abhängig zu werden, wie das bei der Energie der Fall sei.

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