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Pressemitteilung
Beckstein begrüßt die sich abzeichnende Einigung beim Post-Mindestlohn: Übergang des Briefzustellbereichs in den Wettbewerb wird dadurch abgefedert
aber strikt gegen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der 2,4 Millionen Arbeitsplätze gefährden würde
Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein begrüßt die sich abzeichnende Einigung beim Post-Mindestlohn: "Dadurch wird der Übergang des Briefzustellbereichs in den Wettbewerb zum 1. Januar 2008 abgefedert. Ich bin allerdings ein strikter Gegner eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns. Dieser würde Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland gefährden. Betroffen wären gerade Geringqualifizierte und viele Berufsanfänger. Besonders betroffen wären der Dienstleistungssektor, kleine Unternehmen und Unternehmen in den neuen Bundesländern. Wirtschafts- wie gesellschaftspolitisch sind im übrigen ergänzende Sozialleistungen zusätzlich zum Lohn besser als die völlige Abhängigkeit von Sozialleistungen." Laut Wissenschaftlichem Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium gefährdet ein gesetzlicher Mindestlohn bis zu 2,4 Millionen Arbeitsplätze.