Inhalt
Pressemitteilung
Altenhilfe - Förderprogramm "Betreutes Wohnen zu Hause" - Sozialstaatssekretärin Huml: 13 Projekte in Bayern - Ältere Menschen sollen so lange wie möglich selbständig in eigener Wohnung leben - Freistaat fördert mit ...
Altenhilfe - Förderprogramm "Betreutes Wohnen zu Hause"
Sozialstaatssekretärin Huml: 13 Projekte in Bayern - Ältere Menschen sollen so lange wie möglich selbständig in eigener Wohnung leben - Freistaat fördert mit einer Anschubfinanzierung von jeweils 10.000 Euro
"Die demografischen und strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft erfordern ein tragfähiges Unterstützungsnetzwerk bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit. Mit dem bayernweiten Förderprogramm 'Betreutes Wohnen zu Hause' werden die bestehenden Dienstleistungsangebote in der Altenhilfe ergänzt. Die Staatsregierung unterstützt mit dem Programm den Wunsch vieler älterer Menschen, so lange und so selbständig wie möglich in der eigenen Wohnung leben zu können. Insgesamt wurden bisher 13 Projekte - verteilt auf alle Regierungsbezirke - mit einer Anschubfinanzierung von jeweils 10.000 Euro gefördert, weitere zwei Projekte befinden sich derzeit im laufenden Antragsverfahren", erklärte Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml heute bei ihrem Besuch des Vereins 'Generationengerechtes Wohnen' der Wohnungsgenossenschaft München-West in München.
Die Wohnungsgenossenschaft München-West unterstützt mit ihrem Projekt "Betreutes Wohnen zu Hause" ältere Mieter, damit diese möglichst lange in ihren Wohnungen bleiben können. "Ein auf den Einzelfall zugeschnittenes 'case-management' stellt den Menschen mit seinem Unterstützungs- und Hilfebedarf in den Mittelpunkt. Die trägerübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher Dienstleister sowie die professionelle Abklärung des Versorgungsbedarfs gehörten ebenso zu dem erfolgreichen Konzept wie die Integration zahlreicher, gut ausgebildeter ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Durch den Mix von ehrenamtlichen und professionellen Hilfen wird ein Netz an Dienstleistungen angeboten, das der jeweiligen Lebenssituation auch bei zunehmender Hilfs- und Pflegebedürftigkeit Rechnung trägt", betonte die Staatssekretärin.
Die Projektidee des "Betreuten Wohnens zu Hause" habe sowohl in Bayern als auch über die Grenzen Bayerns hinweg große Beachtung gefunden. Die Angliederung des Projekts an ein Wohnungsunternehmen - wie hier an die Wohnungsgenossenschaft München-West - sei für alle Beteiligten Neuland gewesen. Huml: "Ihr Engagement zeigt aber, dass Wohnungen für Sie keine reinen Abschreibungsobjekte sind. Sie als Wohnungsunternehmen garantieren Kontinuität und soziale Verantwortung für viele, insbesondere auch ältere Menschen vor Ort. Dies ist angesichts der demografischen Entwicklung besonders vorbildlich. Ich hoffe, dass sich 'Betreutes Wohnen zu Hause' auch bei anderen Wohnungsunternehmen erfolgreich etablieren wird und sich zu einer festen Größe in der Versorgungslandschaft älterer Menschen entwickelt."