Pressemitteilung

20.11.07

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein gibt gemeinsam mit DGB-Chef Schösser, BBB-Vorsitzendem Habermann und Verdi-Vorsitzendem Falbisoner den Startschuss zur Imagekampagne für den Öffentlichen Dienst

Beckstein: "Ziel ist es, das Image des Öffentlichen Dienstes bei den Bürgern zu verbessern und gleichzeitig unseren Beschäftigten Anerkennung für ihre gute Arbeit auszusprechen"

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat heute gemeinsam mit den Vorsitzenden von DGB, BBB und Verdi Bayern Fritz Schösser, Rolf Habermann und Josef Falbisoner den Startschuss zur Imagekampagne für den Öffentlichen Dienst gegeben. Die Kampagne unter dem Motto "Aktiv für Sie. Der Öffentliche Dienst." war am Vormittag im Kabinett beschlossen worden. Ministerpräsident Beckstein: "Wir wollen das Image von Verwaltung und Öffentlichem Dienst in Bayern bei den Bürgerinnen und Bürgern und bei der Wirtschaft fördern und gleichzeitig unseren Bediensteten Anerkennung für ihre Einsatzbereitschaft und ihre gute Arbeit aussprechen. Ich bedanke mich bei Herrn Schösser, Herrn Habermann und Herrn Falbisoner, dass DGB, BBB, Verdi und Staatsregierung mit dieser Aktion an einem Strang ziehen." Die Imagekampagne zielt nach den Worten Becksteins in zwei Richtungen, nämlich auf Wirkung nach außen und auch nach innen. Beckstein: "Das bedeutet: Wir wollen zunächst die Öffentlichkeit gezielt ansprechen und auf die Leistungen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst aufmerksam machen." Die Staatsregierung hat dazu eine Informationsbroschüre aufgelegt. Insgesamt neun ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freistaates Bayern aus den verschiedensten Bereichen, darunter zum Beispiel eine Lehrerin, ein Polizist, ein Straßenwärter, eine Krankenschwester und ein Mitarbeiter einer KFZ-Zulassungsstelle, dienen mit authentischen Bildern und Statements als "Testimonials" für die wichtige Arbeit des Öffentlichen Dienstes für 12 Millionen Menschen in Bayern. Flankiert wird der Flyer von Plakaten, Anzeigen und Beiträgen in Zeitschriften, die die Staatsregierung selbst herausgibt, wie der Eltern- und Lehrerzeitschrift des Kultusministeriums, und einem Internetauftritt auf unserer Homepage www.bayern.de .

Die zweite Säule der Imagekampagne besteht nach den Worten Becksteins aus gezielten Behördenbesuchen der Kabinettsmitglieder, um den unmittelbaren Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort zu intensivieren und ihnen den Rücken zu stärken. "Ich werde in der nächsten Zeit auch selbst wieder Behörden besuchen und dies zu Gesprächen mit den Beschäftigten nutzen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, mir immer wieder auch vor Ort ein Bild von der Service- und Leistungsorientierung unserer bayerischen Verwaltung zu machen", kündigte der Ministerpräsident an.

Ausgangspunkt der Imagekampagne ist nach den Worten des Ministerpräsidenten die Tatsache, dass die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienste der Freistaates Bayern und die Wahrnehmung der Öffentlichkeit oft auseinanderfallen. Beckstein: "Ob Polizist, Krankenschwester, Lehrerin oder Erzieher, Straßenwärter, Richterin und Verwaltungsbeamter - rund 317.000 Menschen arbeiten im Dienste des Freistaates Bayern kompetent, bürgernah und effizient. Der Öffentliche Dienst in Bayern hat einen großen Anteil daran, dass Bayern ein starker Standort in Deutschland und Europa mit guten Zukunftschancen für die Menschen, einer hervorragenden Lebensqualität und einer hohen inneren und sozialen Sicherheit ist. Von der Öffentlichkeit wird das im günstigsten Fall als selbstverständlich hingenommen. Lob für diese Dienstleistungen gibt es eher selten. Image und Ansehen unserer Verwaltung sind durchaus verbesserungsfähig." Umfragen belegen laut Beckstein immer wieder den Handlungsbedarf. Hinzu kommt das Gefühl der Beschäftigten, von ihrem Dienstherrn nicht angemessen gewürdigt zu werden. "Diese Einschätzungen stimmen mit der Realität nicht überein. Der Großteil der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ist kompetent, leistungswillig und hoch motiviert. Mit der Imagekampagne der Staatsregierung " Aktiv für Sie. Der Öffentliche Dienst" setzen wir genau hier an", unterstrich der Ministerpräsident.