Pressemitteilung

03.04.08

Beckstein: „Verbesserte Verkehrsanbindung des Flughafens München auch ohne Transrapid notwendig / Gelder für Nahverkehr müssen aber allen Regionen Bayerns zugute kommen“

Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat heute in München betont, dass die Verbesserung der Verkehrsanbindung des Flughafens Münchens auch ohne Transrapid auf der Agenda der Bayerischen Staatsregierung ganz oben steht. Beckstein: „Verkehrsministerin Emilia Müller ist beauftragt, die Möglichkeiten der Verbesserung der Verkehrsanbindung des Münchner Flughafens mit einem Gutachten detailliert untersuchen zu lassen. Bund, Freistaat und die Stadt München werden sich die Verbesserung der Flughafenanbindung einiges kosten lassen müssen. Mit dem Stopp des Transrapid ist die Situation allerdings deutlich schwieriger geworden. Mit der zweiten S-Bahn-Stammstrecke München und dem Erdinger Ringschluss sind bereits zwei Nahverkehrsprojekte auf dem Gleis, die in ganz erheblichem Umfang Nahverkehrsmittel auch des Freistaats binden werden. Nahverkehrsmittel des Freistaats müssen allen Regionen Bayerns gleichermaßen zugute kommen. Deshalb können auch in München die Bäume nicht in den Himmel wachsen." Beckstein kritisiert in diesem Zusammenhang Münchens Oberbürgermeister Christian Ude: „Wenn Ude jetzt so tut, als ob es eine Express-S-Bahn zum Discount-Preis gibt, lügt er sich und den Bürgern in der Region in die Tasche. Die Zahlen, von denen Ude bislang spricht, sind auch nicht ansatzweise seriös." Beckstein machte deutlich, dass seriöse Detailplanungen erst auf der Grundlage des von Verkehrsministerin Emilia Müller angekündigten Verkehrsgutachtens sinnvoll sind.