Inhalt
Pressemitteilung
Ministerpräsident Beckstein bei der Eröffnung der Sonderausstellung französischer Belle Époque-Plakatkunst im Buchheim Museum in Bernried
"Die Bayerische Staatsregierung hat das Ziel, die reiche Kunst- und Kulturlandschaft in Bayern zu pflegen und zu fördern / Buchheim Museum Glücksfall für Bayern und ganz Deutschland“
Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat bei der Eröffnung der Sonderausstellung zur französischen Plakatkunst der Belle Époque im Buchheim Museum in Bernried die herausragende Bedeutung von Kunst und Kultur im Freistaat Bayern und für die Menschen hervorgehoben. Beckstein: "Ich verstehe es als Ziel und Auftrag der Staatsregierung, die reiche Kunst- und Kulturlandschaft in Bayern zu wahren, zu pflegen und weiter zu fördern. Den Menschen, die hier leben, soll es gut gehen in Bayern. Dazu gehören aber nicht nur wirtschaftliche Themen, sondern auch Kunst und Kultur, denn sie spiegeln die Gesellschaft wider, regen an, stellen in Frage und treiben voran." Kultur ist nach den Worten Becksteins kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Der Ministerpräsident unterstrich, dass die Förderung des kulturellen Lebens in Bayern auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe der Staatsregierung bleiben werde.
Gerade für die Museumslandschaft habe der Freistaat in den letzten Jahren viel getan, betonte Beckstein und erinnerte neben dem Buchheim Museum der Phantasie an andere Museumsbauten von Weltrang wie das Museum für die Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt, das Neue Museum für Kunst und Design in Nürnberg oder die Pinakothek der Moderne in München. Beckstein: "Bayern ist ein Kulturstaat. Das steht nicht nur auf dem Papier, sondern das zeigen vor allem die über 20 Millionen Besucher, die jährlich in die bayerischen Museen kommen." Insbesondere das Museum der Phantasie in Bernried bezeichnete Beckstein als Glücksfall für Bayern und ganz Deutschland. "Lothar-Günther Buchheim wollte immer ein "Museums für Volk", und das ist ihm mit dem Museum der Phantasie, das Fachleute, Kunstkenner, Familien, Ausflügler, Jugendliche und Schulklassen in gleicher Weise anzieht, aufs Beste gelungen", sagte der Ministerpräsident. Die neue Ausstellung "Belle Époque - Toulouse-Lautrec, Chéret, Steinlen und weitere Meister französischer Plakatkunst" füge sich mit den von Buchheim gesammelten Plakatkunstwerken aus dem Paris um 1900, die die Kunst buchstäblich auf die Straße brachten, hervorragend in die besondere Konzeption des Buchheim Museums ein, so Beckstein.