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Pressemitteilung
25.05.08
Müller: "Umweltfreundliche Energie aus der Heimat dank Geothermie-Boom"
MÜNCHEN / DÜRRNHAAR Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller besuchte in Dürrnhaar eine Geothermiebohrung und zeigte sich über den Geothermie-Boom erfreut: "Die Entwicklung der Tiefengeothermie wächst in Bayern so rasant wie in keinem anderen Bundesland. Mit sieben bereits realisierten Projekten hält Bayern heute schon deutschlandweit den Rekord. Mindestens neun weitere Vorhaben werden im Laufe dieses Jahres in die Bohrphase eintreten. Damit ist uns auch künftig die Spitzenstellung sicher".
In Dürrnhaar nahe Aying realisiert die Firmengruppe Ganser in Partnerschaft mit der Süddeutschen Geothermie-Gesellschaft das erste privatwirtschaftliche Geothermieprojekt in Bayern. "Ich bin begeistert von dieser Entwicklung und dem gemeinsamen Engagement von Privatwirtschaft und Kommunen beim Aufbau des Geothermiestandortes Bayern. Hier in Dürrnhaar wurden Mut und Pioniergeist des Unternehmens belohnt", so Müller weiter. Damit bestehe auch die Aussicht, dass es auf dieser Basis weiter im Freistaat investiere.
Die Geothermie habe im Freistaat gegenüber anderen Energieträgern deutliche Vorteile. "Heißes Wasser aus dem Erdinneren ist ein über Jahrhunderte und rund um die Uhr verfügbarer einheimischer Energieträger. Vor allem im Wärmemarkt ermöglicht die Geothermie eine CO2-freie Substituierung von Öl und Gas, und das zu konkurrenzfähigen bis günstigeren Preisen", lobte die Ministerin. Die Nutzung der geothermischen Ressourcen gewinne immer mehr an energie- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Alleine mit den bisher erteilten 90 Erlaubnisfeldern ließen sich rund vier Prozent des bayerischen Strombedarfs decken und fast 250.000 Einfamilienhäuser mit Wärme versorgen.
Das bayerische Wirtschaftsministerium hat bei der Erteilung der Erlaubnisfelder, der Erstellung und fortschreitenden Aktualisierung des bisher einzigartigen Geothermieatlasses sowie begleitender geowissenschaftlicher Forschung wichtige Grundlagen gelegt. Damit wurde Rechts- und Investitionssicherheit für die Unternehmen geschaffen. Zusätzliche wirtschaftliche Anreize wie die Bereitstellung von Geldern für den Bau von Wärmenetzen sollen den Ausbau der Geothermie nochmals verbessern.
Bisher wurden 90 Erlaubnisfelder erteilt. Auf den meisten werden voraussichtlich in den nächsten 20-25 Jahren Vorhaben realisiert. Bayern hat geologisch mit den Heißwasservorkommen zwischen Donau und Alpenrand die besten Voraussetzungen, um Energie aus Erdwärme zu gewinnen. Das heiße Wasser lagert dort in einer zerklüfteten Kalksteinschicht, dem so genannten Malmkarst.
Im November 2007 haben in Dürrnhaar die ersten Bohrungen nach heißem Wasser begonnen. Bereits im März 2008 lagen die ersten Pumpergebnisse vor, die sehr viel versprechend waren. Mit mehr als 135 °C und einem nutzbaren Wasservolumen von sehr wahrscheinlich deutlich mehr als 100 l/s ist die Realisierung des geplanten Stromkraftwerks in greifbare Nähe gerückt. Ende 2009 soll der erste Strom produziert werden.
Achtung Redaktionen: Fotos von der Veranstaltung können von un-serer Bildergalerie im Internet abgerufen werden http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/bildergalerie/ .
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In Dürrnhaar nahe Aying realisiert die Firmengruppe Ganser in Partnerschaft mit der Süddeutschen Geothermie-Gesellschaft das erste privatwirtschaftliche Geothermieprojekt in Bayern. "Ich bin begeistert von dieser Entwicklung und dem gemeinsamen Engagement von Privatwirtschaft und Kommunen beim Aufbau des Geothermiestandortes Bayern. Hier in Dürrnhaar wurden Mut und Pioniergeist des Unternehmens belohnt", so Müller weiter. Damit bestehe auch die Aussicht, dass es auf dieser Basis weiter im Freistaat investiere.
Die Geothermie habe im Freistaat gegenüber anderen Energieträgern deutliche Vorteile. "Heißes Wasser aus dem Erdinneren ist ein über Jahrhunderte und rund um die Uhr verfügbarer einheimischer Energieträger. Vor allem im Wärmemarkt ermöglicht die Geothermie eine CO2-freie Substituierung von Öl und Gas, und das zu konkurrenzfähigen bis günstigeren Preisen", lobte die Ministerin. Die Nutzung der geothermischen Ressourcen gewinne immer mehr an energie- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Alleine mit den bisher erteilten 90 Erlaubnisfeldern ließen sich rund vier Prozent des bayerischen Strombedarfs decken und fast 250.000 Einfamilienhäuser mit Wärme versorgen.
Das bayerische Wirtschaftsministerium hat bei der Erteilung der Erlaubnisfelder, der Erstellung und fortschreitenden Aktualisierung des bisher einzigartigen Geothermieatlasses sowie begleitender geowissenschaftlicher Forschung wichtige Grundlagen gelegt. Damit wurde Rechts- und Investitionssicherheit für die Unternehmen geschaffen. Zusätzliche wirtschaftliche Anreize wie die Bereitstellung von Geldern für den Bau von Wärmenetzen sollen den Ausbau der Geothermie nochmals verbessern.
Bisher wurden 90 Erlaubnisfelder erteilt. Auf den meisten werden voraussichtlich in den nächsten 20-25 Jahren Vorhaben realisiert. Bayern hat geologisch mit den Heißwasservorkommen zwischen Donau und Alpenrand die besten Voraussetzungen, um Energie aus Erdwärme zu gewinnen. Das heiße Wasser lagert dort in einer zerklüfteten Kalksteinschicht, dem so genannten Malmkarst.
Im November 2007 haben in Dürrnhaar die ersten Bohrungen nach heißem Wasser begonnen. Bereits im März 2008 lagen die ersten Pumpergebnisse vor, die sehr viel versprechend waren. Mit mehr als 135 °C und einem nutzbaren Wasservolumen von sehr wahrscheinlich deutlich mehr als 100 l/s ist die Realisierung des geplanten Stromkraftwerks in greifbare Nähe gerückt. Ende 2009 soll der erste Strom produziert werden.
Achtung Redaktionen: Fotos von der Veranstaltung können von un-serer Bildergalerie im Internet abgerufen werden http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/bildergalerie/ .
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