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Pressemitteilung
19.05.08
Historisches Pfarrhaus in Dingolfing
Einen Zuschuss von 275.000 Euro hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2008 für die Instandsetzung des historischen Pfarrhauses in Dingolfing (Landkreis Dingolfing-Landau, Regierungsbezirk Niederbayern) aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Der Ent-schädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.
Der Pfarrhof in Dingolfing wurde 1729 nach Entwürfen von Stadtbau-meister Mathias Weigenthaler als gemauerter Walmdachbau errichtet. Als Vorgängerbau stand an gleicher Stelle ein Pfarrhof in Holzbauweise. Das wohl proportionierte zweigeschossige Gebäude mit annähernd quadratischem Grundriss hat symmetrisch gegliederte Fassaden. Die Erschließung erfolgt über ein repräsentativ ausgestaltetes, mit 1729 bezeichnetes Eingangsportal an der südlichen Kopfseite des Gebäudes. Eine umfangreiche Sanierung, verbunden mit Veränderungen an der Fassade, hat im Jahre 1970 die wesentlichen Ausstattungselemente und die charakteristische Grundrissdisposition erhalten. Das Oberge-schoss ist unterteilt in mehrere Räume unterschiedlicher Größe, die östlich und westlich der breiten durchgesteckten Diele angeordnet sind. Die Räume sind mit unterschiedlichen Stuckdecken ausgestattet. Die bauzeitlichen Zimmertüren mit Beschlägen und reich verzierten Kastenschlössern sind mehrheitlich erhalten geblieben. Im Erdgeschoss sind die erhaltenen böhmischen Gewölbe in einzelnen Räumen hervor-zuheben. Die historische Ausstattung ist als prägendes Zeugnis des ursprünglich wohl reich ausgestatteten Pfarrhofes erhalten geblieben.
Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war bei Konzeption und Planung beratend tätig und wird die Maßnahme denkmalfachlich be-treuen.
Der Pfarrhof in Dingolfing wurde 1729 nach Entwürfen von Stadtbau-meister Mathias Weigenthaler als gemauerter Walmdachbau errichtet. Als Vorgängerbau stand an gleicher Stelle ein Pfarrhof in Holzbauweise. Das wohl proportionierte zweigeschossige Gebäude mit annähernd quadratischem Grundriss hat symmetrisch gegliederte Fassaden. Die Erschließung erfolgt über ein repräsentativ ausgestaltetes, mit 1729 bezeichnetes Eingangsportal an der südlichen Kopfseite des Gebäudes. Eine umfangreiche Sanierung, verbunden mit Veränderungen an der Fassade, hat im Jahre 1970 die wesentlichen Ausstattungselemente und die charakteristische Grundrissdisposition erhalten. Das Oberge-schoss ist unterteilt in mehrere Räume unterschiedlicher Größe, die östlich und westlich der breiten durchgesteckten Diele angeordnet sind. Die Räume sind mit unterschiedlichen Stuckdecken ausgestattet. Die bauzeitlichen Zimmertüren mit Beschlägen und reich verzierten Kastenschlössern sind mehrheitlich erhalten geblieben. Im Erdgeschoss sind die erhaltenen böhmischen Gewölbe in einzelnen Räumen hervor-zuheben. Die historische Ausstattung ist als prägendes Zeugnis des ursprünglich wohl reich ausgestatteten Pfarrhofes erhalten geblieben.
Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war bei Konzeption und Planung beratend tätig und wird die Maßnahme denkmalfachlich be-treuen.