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Pressemitteilung
07.04.08
Miller eröffnet die bayerische Spargelsaison 2008
07. April 2008, München — Trotz der derzeit nicht gerade frühlingshaften Temperaturen: Der relativ milde Winter hat den bayerischen Spargel heuer rechtzeitig sprießen lassen: Mit einem symbolischen Anstich eröffnete Landwirtschaftsminister Josef Miller am Montag auf dem Münchner Viktualienmarkt zusammen mit der Schrobenhausener Spargelkönigin Marina Karl offiziell die bayerische Spargelsaison. Bis Johanni am 24. Juni können die Feinschmecker das Edelgemüse aus dem Freistaat wieder erntefrisch genießen. „Vor allem die kurzen Wege vom Feld zum Verbraucher sind ein unschlagbarer Vorteil unseres heimischen Spargels. Die Nähe sorgt für ein Höchstmaß an Frische und Qualität“, so der Minister. Geschätzt wird der Spargel nicht nur wegen seines unverwechselbaren Geschmacks, auch wegen seines hohen Gehalts an Ballaststoffen und vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen ist er inzwischen das beliebteste Gemüse im Frühjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Frischware liegt laut Miller bei durchschnittlich etwas mehr als einem Kilo.
Diesem Trend folgend haben die bayerischen Erzeuger die Ertragsfläche in den vergangenen Jahren stetig erweitert: Mit 2 010 Hektar erreichten die Flächen im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert, noch 1998 waren es etwa halb soviel. Nur die Gemüsebauern in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg bauen bundesweit mehr Spargel an. Auch bei der Ernte haben die bayerischen Spargelbauern 2007 einen neuen Rekord eingefahren: Die 9 250 Tonnen lagen knapp 40 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt. Pro Hektar wurden im vergangenen Jahr etwa 4,6 Tonnen des Edelgemüses geerntet.
Entsprechend haben sich auch die Marktanteile des heimischen Spargels verändert: Innerhalb weniger Jahre ist der Selbstversorgungsgrad von 50 auf über 70 Prozent gestiegen, bei Gemüse allgemein liegt er bei rund 42 Prozent. Gekauft wird bayerischer Spargel nach Angaben des Ministers vor allem direkt vom Erzeuger: Etwa 80 Prozent der Ernte gelangen so in die Küchen von Gastronomie und privaten Haushalten, rund 20 Prozent werden über den Einzelhandel verkauft.
Die größte Spargelanbauregion im Freistaat ist das Gebiet um Schrobenhausen, zu dem auch die Regionen Pfaffenhofen, Neuburg a. d. Donau, Pörnbach und Aichach-Friedberg zählen. Hier liegen rund 40 Prozent der bayerischen Anbaufläche. Es folgen das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach mit etwa 20 Prozent, das niederbayerische Anbaugebiet um Abensberg mit 18 Prozent und die mittelfränkischen Regionen um Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie Roth mit 16 Prozent.
Diesem Trend folgend haben die bayerischen Erzeuger die Ertragsfläche in den vergangenen Jahren stetig erweitert: Mit 2 010 Hektar erreichten die Flächen im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert, noch 1998 waren es etwa halb soviel. Nur die Gemüsebauern in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg bauen bundesweit mehr Spargel an. Auch bei der Ernte haben die bayerischen Spargelbauern 2007 einen neuen Rekord eingefahren: Die 9 250 Tonnen lagen knapp 40 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt. Pro Hektar wurden im vergangenen Jahr etwa 4,6 Tonnen des Edelgemüses geerntet.
Entsprechend haben sich auch die Marktanteile des heimischen Spargels verändert: Innerhalb weniger Jahre ist der Selbstversorgungsgrad von 50 auf über 70 Prozent gestiegen, bei Gemüse allgemein liegt er bei rund 42 Prozent. Gekauft wird bayerischer Spargel nach Angaben des Ministers vor allem direkt vom Erzeuger: Etwa 80 Prozent der Ernte gelangen so in die Küchen von Gastronomie und privaten Haushalten, rund 20 Prozent werden über den Einzelhandel verkauft.
Die größte Spargelanbauregion im Freistaat ist das Gebiet um Schrobenhausen, zu dem auch die Regionen Pfaffenhofen, Neuburg a. d. Donau, Pörnbach und Aichach-Friedberg zählen. Hier liegen rund 40 Prozent der bayerischen Anbaufläche. Es folgen das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach mit etwa 20 Prozent, das niederbayerische Anbaugebiet um Abensberg mit 18 Prozent und die mittelfränkischen Regionen um Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie Roth mit 16 Prozent.