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Pressemitteilung
Empfang für Mitglieder der Sicherheitswacht
"Bayern ist seit Jahren das sicherste Bundesland. Diese
Spitzenstellung ist kein Selbstläufer, es kommt vielmehr darauf an,
die Sicherheit immer wieder durch neue Impulse zu unterstützen.
Deshalb werden wir die seit mehr als 15 Jahre bewährte und sehr
erfolgreiche bayerische Sicherheitswacht in den nächsten zwei
Jahren auf bis zu 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
ausbauen", sagte Herrmann bei einem Empfang für alle 547 Mitglieder
der bayerischen Sicherheitswacht aus 63 Städten und Gemeinden heute
in München. Herrmann betonte: "Sicherheit in Bayern ist ein
soziales Grundrecht, ohne das wir alle nicht in Frieden und
Freiheit leben können. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung ist
Kernaufgabe der bayerischen Polizei. Wir brauchen aber auch die
Mitverantwortung, das Engagement und die Hilfe unserer Bürger wie
sie die Damen und Herren der Sicherheitswacht so vorbildlich
erbringen".Die Sicherheitswacht in Bayern wurde 1994 in drei
Städten als Modellprojekt eingeführt und seit 1998 landesweit
ausgedehnt. Der Ministerrat hat am 16. Juni dieses Jahres einer
Erweiterung auf rund 1.000 Sicherheitswächter in Bayern zugestimmt.
Mit dem Beschluss ist es nun auch möglich, eine Sicherheitswacht in
Gemeinden unter 20.000 Einwohnern einzurichten. Dadurch könne man
sich noch flexibler als bisher auf jeweilige örtliche Verhältnisse
einstellen. Herrmann: "Gerade erst habe ich zugestimmt, dass vier
neue Städte und Gemeinden in die bayerische Sicherheitswachtfamilie
aufgenommen werden. Zukünftig werden wir auch in Penzberg,
Schongau, Burghausen und im schwäbischen Krumbach insgesamt 30
zusätzliche Sicherheitswächter im Einsatz haben". Die Neuregelung
beinhalte auch, die bisher einzigen kommunalen Sicherheitswachten
Bayerns in Senden und Vöhringen in staatliche Trägerschaft zu
überführen. Damit übernehme der Freistaat auch sämtliche
Aufwendungen, erläuterte der Minister.
Das Miteinander der Profis von der Polizei und den Ehrenamtlichen,
in ihrer Freizeit aktiven bayerischen Sicherheitswächtern habe das
Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zusätzlich gestärkt. Herrmann:
"Die Sicherheitswacht genießt in der Bevölkerung hohe Anerkennung.
Ihre Präsenz in der Öffentlichkeit wird sehr geschätzt und stärkt
die innere Sicherheit in Bayern. Dadurch verbessert sich das
eminent wichtige Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger.
Gerade das liegt mir als Bayerischer Innenminister besonders am
Herzen, denn wer fürchtet Opfer einer Straftat zu werden, igelt
sich ein und geht nicht mehr auf die Straße," so Herrmann und
dankte den Gästen. "Für ihr enormes Engagement, ihren tagtäglichen
Einsatz für ihre Mitmenschen und ihre gelebte Zivilcourage, die ein
hervorragendes Beispiel für alle Bürger ist, sage ich Ihnen ein
herzliches Vergelts Gott!"
Interessierte können sich bei ihrer Polizeidienststelle oder bei
den zehn Polizeipräsidien über die Sicherheitswacht informieren.
Nach erfolgter Personalauswahl folgt eine 40stündige Ausbildung
durch die Polizei, bevor der eigentliche Einsatz bei einer
Polizeiinspektion beginnt. Im Durchschnitt leisten die
ehrenamtlichen Helfer monatlich 10 – 15 Stunden Dienst und sind
insbesondere in öffentlichen Parks, großen Einkaufs- und
Freizeitzentren und Tiefgaragen aktiv. Nähere Informationen zur
Sicherheitswacht, zum Anforderungsprofil und zum Tätigkeitsspektrum
finden Sie auch im Internet unter
http://www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht/index.html .