Pressemitteilung

22.07.10

Spatenstich für neues Laborgebäude der Fraunhofer-Projektgruppe BioCat in Straubing / Ministerpräsident Seehofer: „Zusätzlicher Schub für bayerische Technologieführerschaft bei Nachwachsenden Rohstoffen“

Das neue Laborgebäude der Fraunhofer-Projektgruppe BioCat am Wissenschaftszentrum Straubing ist für Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ein „zusätzlicher Schub für bayerische Technologieführerschaft bei Nachwachsenden Rohstoffen“. Beim heutigen Spatenstich für den Neubau unterstrich Seehofer: „Bayern will die Technologieführerschaft in den Zukunftsfeldern Clean Tech, Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe erringen. Dem Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Das Kompetenzzentrum als europaweit einzigartige Einrichtung bekommt jetzt mit dem neuen Laborgebäude der Fraunhofer-Projektgruppe ein weiteres Aushängeschild.“ Das ist innerhalb von zwei Tagen, so der Ministerpräsident, die zweite gute Nachricht für die Region Straubing. Seehofer: „Sowohl die neue Biotechnologie-Großanlage der Süd-Chemie AG als auch das neue Laborgebäude sind eine eindrucksvolle Bestätigung für den Hightech-Standort Bayern und die Region Straubing mit ihrer einzigartigen Bündelung von Kompetenz.“

Nach den Worten des Ministerpräsidenten wird der Freistaat im Rahmen seines neuen Zukunftsprogramms Aufbruch Bayern einen Schwerpunkt auf Clean Tech für Bayern setzen und so die nächste Stufe der bayerischen Innovationspolitik zünden. „Energieerzeugung, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität sind Schlüsselthemen der Zukunft. Wir wollen die Marke Bayern untrennbar mit ihnen verbinden. Innovation ist einer der drei Pfeiler des Zukunftsprogramms Aufbruch Bayern der Staatsregierung. Bayerisches Know-How bei Clean Tech wird als Exportschlager die Arbeitsplätze und den Wohlstand von Morgen sichern helfen“, so Seehofer.

Mit der Fraunhofer-Projektgruppe BioCat „Katalytische Verfahren für eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung auf der Basis nach-wachsender Rohstoffe“ in Straubing leistet die Fraunhofer-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der TU München einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung des Rohstoffwandels in der Industrie. Die Projektgruppe ist Teil des Wissenschaftszentrums Straubing am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Für den Aufbau der Projektgruppe stellt der Freistaat Bayern insgesamt 5 Millionen Euro bereit. Der Neubau des Laborgebäudes wird mit zusätzlichen 1,65 Millionen Euro gefördert.