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Energie
Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Die Endlichkeit fossiler Energieträger und Rohstoffe sowie deren negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt zwingt zur Suche nach erneuerbaren Energie- und Rohstoffquellen. Eine der aussichtsreichsten Möglichkeiten ist der Einsatz Nachwachsender Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft als feste, flüssige oder gasförmige Energieträger (energetische Nutzung) oder als Grundstoffe für Produkte (stoffliche Nutzung). Die Biomasse ist mit einem Anteil von über 67 % innerhalb der erneuerbaren Energien in Deutschland der mit Abstand bedeutendste Energieträger.
Im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing hat die Bayerische Staatsregierung die Aktivitäten rund um die Nachwachsenden Rohstoffe gebündelt. Unter einem Dach arbeiten hier die drei Institutionen Wissenschaftszentrum, Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und C.A.R.M.E.N. e.V. zusammen.
Ziele und Aufgaben des Kompetenzzentrums:
- Grundlagenorientierte Forschung
- Anwendungsorientierte Forschung
- Entwicklung und Erprobung
- Stoffstromanalyse und Systembewertung
- Akademische Lehre
- Technologie- und Wissenstransfer
- Marktforschung und Markterschließung
- Förderung
- Projektbeurteilung
Umfassend werden dabei sowohl die energetische Nutzung (feste, flüssige und gasförmige Energieträger) als auch die stoffliche Nutzung (Werk- und Wirkstoffe) sowie Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen berücksichtigt. Gegenstand ist die gesamte System- bzw. Prozesskette von der Pflanze bis zum Produkt bzw. Energieträger sowie deren Nutzung.